Protesttag der niedergelassenen Ärzte

Unsere Praxis bleibt am 30.11.2022 wegen des Protesttags der niedergelassenen Ärzte geschlossen!

Unverschämtheit?

Der Meinung sind wir auch !

Es reicht !

 

  • 2% Honorarsteigerung 2022 bedeuten bei der prognostizierten Inflationsentwicklung -6%
  • Die Behandlung von Neupatienten wird ab 2023 nicht mehr gefördert
  • Die Kosten für Gehälter, Strom und Heizung steigen auch für die Praxen
  • Die Kassen und das Ministerium haben seit 2019 mehr Ärzt*innen in der Versorgung gefordert und bekommen – nur bisher nicht finanziert
  • geforderte Nullrunden für 2023 und 2024 zerstören die ambulante Versorgung

Pressemitteilung des Spitzenverbands Fachärzte Deutschland e.V. vom 16.09.2022

 

Die Länder haben gesprochen!
Berlin, 16. September 2022 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) begrüßt die aktuelle Stellungnahme des Bundesrates zum Regierungsentwurf des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes und zeigt sich erfreut ob der Wertschätzung der ambulanten Strukturen in der Gesundheitsversorgung.
„Die Länder haben gesprochen,“ so Dr. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des SpiFa. „Hier zeigt sich deutlich, dass die Länder die Probleme in der Gesundheitsversorgung verstanden haben und ernst nehmen. Jetzt sind der Bundesminister, die Bundesregierung und das Parlament gefragt. Wir erwarten, dass die Abgeordneten das Votum der Länder als deutliches Signal betrachten und in diesem Zuge nicht daran vorbei entscheiden.“
Die mit dem Gesetz einhergehenden geplanten Leistungskürzungen für Patienten werden schnell zu spüren sein. So werden sich Patienten auf längere Wartezeiten für einen Facharzttermin einstellen müssen oder verschlossene Türen vorfinden, da viele Praxen keine neuen Patienten mehr aufnehmen können. „Das kann niemand ernsthaft für seinen Wahlkreis wollen,“ so Heinrich weiter.
Für SpiFa-Hauptgeschäftsführer Robert Schneider bestärkt die Stellungnahme des Bundesrates indes, dass die derzeit vom SpiFa und seinen Mitgliedsverbänden geführte patientenzentrierten Aufklärungskampagne #WartenBisDerArztKommt auf dem richtigen Pfad ist. Schneider hierzu: „Unsere Kampagne hat gerade erst begonnen und entfaltet sich zunehmend. Wir fühlen uns von den Landesvertretern verstanden und werten diese Stellungnahme als deutliches Signal, dass wir mit unseren Kampagnenaktivitäten und unserem Protest gegen die Abschaffung der TSVG-Neupatientenregelung auf dem richtigen Weg sind.“
Informationen zur Kampagne finden sich unter: www.WartenBisDerArztKommt.de

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